meine Visionen für das Jahr 2004 haben sich im Jahresrückblick mehr als bewahrheitet.
Sang- und klanglos sind große deutsche Firmen für immer von der Bildfläche verschwunden, die einstmals zu den größten der Welt gehörten und Weltwirtschaftsgeschichte geschrieben, sowie großartige Entwicklungen auf allen Forschungsgebieten geleistet haben.
Hier ein Auszug aus meinem Beitrag „Visionen 2004“
„Aber auch Großkonzerne werden aus der deutschen Wirtschaftslandschaft verschwinden, wenn es den großen Kapitalplayern aus dem Kalkül ihrer wirtschaftlichen Machtinteressen gerade mal so in den Kram passt.“
Zitatende.
Das beste Beispiel hierfür ist die Firma HÖCHST, die zum Jahresende 2004 im großen Topf der Globalisierung für immer verschwand.
Viele werden noch folgen.
Ob es die Traditionsfirma Opel oder VW ist, alle diese Firmen kämpfen seit Jahren gegen „feindliche Übernahmepläne“ oder Abbau auf dem deutschen Markt zugunsten eines angeblich günstigeren Standortes. Oder erinnern wir uns an die schäbigen Methoden der feindlichen Übernahme und Vernichtung des Mannesmann-Konzerns.
Die Globalisierung macht es möglich!
Ist eine Firma einmal auf die Globalisierungsmasche hereingefallen und hat sich über die Weltbörse am Globalisierungsmarkt den letzten Verstand mit schnellem Geld zugemüllt, dann ist sie abschussreif für die amerikanische „Piratengesetzgebung“.
Jede Firma, die sich über die Globalisierung dieser Gesetzgebung unterworfen hat, muss fortwährend um ihre Existenz bangen.
Gerichtsprozesse, die nach den Regeln der amerikanischen Gesetzgebung geführt werden, können schnell dazu führen, dass einstmals finanzstarke Firmen von heute auf morgen vollkommen finanziell ausgeweidet werden.
Beispiele gibt es viele hierfür. Man denke an den Prozess gegen die Bayerwerke, wo Privatleute angebliche Schäden in dreistelliger Millionenhöhe einklagen konnten, man denke an verschiedene groteske Prozesse, wo z. B. aufgrund eines heißen, verschütteten Getränkes Privatpersonen Millionenbeträge zugesprochen bekamen.
Diese Schadensersatzforderungen, die in der amerikanischen Gesetzgebung möglich sind, sind einmalig auf dieser Welt und sprechen für sich selber. Die Moral und die verdeckten Absichten, die hinter dieser scheingerechten- und –moralischen Gesetzgebung steht, brauchen nicht näher erläutert zu werden.
Alle globalisierten Unternehmen, die den Gang an die Weltbörse hinter sich haben und evtl. noch auf dem amerikanischen Markt präsent sind, müssen die übermächtige Keule der amerikanischen Rechtssprechung fürchten, die wie ein Damokleschwert an einem seidenen Faden ewig über ihren Köpfen schwebt.
Auf diese Weise kann man einen ganzen Weltmarkt diktatorisch beherrschen und vor allem unterdrücken.
Aber auch in unserem Lande hat sich vieles bewegt. Schily hat seinen Wahn von einem perfekten polizeilichen Überwachungsstaat durchgesetzt. Jetzt fehlt ihm nur noch das Instrument eines Länder übergreifenden Polizeirechtes, ähnlich dem amerikanischen FBI. Letztlich wird er auch das noch schaffen.
Wie bemerkte Schily noch während einer Pressekonferenz Ende letzten Jahres?
„Wir schauen auch in das letzte Hinterzimmer!“ (sinngemäß wiedergegeben)
Und dies mit einem süffisanten Grinsen in die Kamera.
Auch hier braucht nicht erläutert zu werden, welche Einstellung zu den Rechten der Bürger dahinter steht.
Wie kein anderer Innenminister hat Schily die Grundrechte der Bürger durchlöchert bzw. außer Kraft gesetzt. Dies kann durchaus als Maßstab dafür gesetzt werden, wie zukünftig mit den Rechten der Bürger umgesprungen wird.
Und dies alles im Rahmen der Globalisierungsprozesse, die für den Einzelnen kaum überschaubar sind.
Wie die Bildzeitung in einem Nebensatz ebenfalls zum Jahresende verlauten ließ, strebt auch Israel eine Mitgliedschaft in der EU an. Ich frage mich, was dann noch europäisch sein soll an der EU. Ist Israel erst einmal mit gleichen Rechten in der EU, dann dürfte sich einiges gravierend verändern in Bezug auf die Realitäten, die zurzeit herrschen in der EU.
Mit Beginn des Januars 2005 ist nun auch das Mautsystem eingeführt worden. Dieses System soll nach Aussagen von schweizer Wissenschaftlern nicht nur dazu dienen die LKW-Maut zu erfassen und zu berechnen, es soll geheime Pläne geben, dieses System zu einem Instrument der Schaffung des gläsernen Bürgers zu machen.
Unter dieser Perspektive erscheinen die Debatten im Bundestag über die wahllose Erfassung von Kraftfahrzeugkennzeichen „mit speziellen Erfassungsgeräten“ verständlich. Wahrscheinlich verschweigt man der Öffentlichkeit, dass eine solche Erfassung mit der Technik des Mautsystems schon längst möglich ist.
Die ersten Stimmen wurden auch schon laut, dem Autofahrer für die Einfahrt in Städten, eine Maut abzuknöpfen.
Die idiotischen Ideen scheinen unerschöpflich zu sein.
Wird eine solche Maut erhoben werden, dann wird dies, wie in den USA dazu führen, dass die sowieso schon benachteiligten Firmen in den Innenstädten gegenüber den Globalfirmen auf der grünen Wiese völlig zur Aufgabe gezwungen werden.
Wie in den USA werden die Innenstädte dann aussterben, ganze Stadtviertel werden verwahrlosen und der Umsatz wird nur noch auf der „grünen Wiese gemacht“.
Eine weitere sehr große Veränderung haben wir im Jahre 2004 miterleben können und dies ist der Verhaltenskodex unserer Wirtschaftselite und unserer politischen Führungselite.
Das Verhalten der Bankenmanager bei Gerichtsverfahren, deutet darauf hin, welche Wertschätzung man moralischen Werten und einer sozialen-gesellschaftlichen Verantwortung in Zukunft entgegen bringen wird. Der Eindruck ist entstanden als würde man diesen Werten nur noch Verachtung entgegenbringen.
Aber auch unsere Politik hat sich in einer noch nie da gewesenen Art und Weise unglaubwürdig gemacht.
Wenn es aus der Sicht von Politikern völlig normal ist, auf der Gehaltsliste von Konzernen zu stehen und dies auch noch öffentlich gutgeheißen wird, so kann kein Bürger mehr an die Gradlinigkeit von Politikern glauben.
Aber auch andere Zuwendungen aus der Wirtschaft an die Politik scheinen „Gang und Gebe“ zu sein. Wenn Personen in einem politischen Amt Nebeneinkünfte haben dürfen, die zehnmal und mehr höher sind, als die aus dem politischen Amt, so ist dies weit außerhalb von jeder Moral und gutem Glauben.
Zumal die Mehrheit der Empfänger dieser Gelder aufgrund der Vielzahl ihrer Nebenjobs rein rechnerisch überhaupt keine „Gegenleistungen“ bringen könnten, der Tag müsste dann mehr als 100 bis 200 Stunden haben.
Der derzeitige Feldzug der BILD gegenüber dem Volkswagenwerk und deren Zahlungen an Politiker ist nur eine scheinheilige Aktion der Drahtzieher in den Vorstandsetagen dieses Presseblattes der Globalisten. Auch der Rest unserer Großindustrie wird sicherlich fleißig an Politiker Gelder fließen lassen (Beispiel ist hier die RWE und andere).
Arbeiten doch schon jahrelang die mächtigen Hintermänner aus der Globalistenszene daran, den VW-Konzern für eine feindliche Übernahme „schlachtreif“ zu machen.
In meinem Beitrag „Visionen 2004“ hatte ich auch folgendes erwähnt:
„Wie eine neue Studie zeigt, hat die so genannte „Privatisierung“ weltweit in keinem einzigen Fall dem Verbraucher einen Vorteil gebracht.“
Zitatende
Das Jahr 2005 wird uns deutlich vor Augen führen, wie die Privatisierung dazu führen wird, dass der Bürger bis aufs Letzte ausgebeutet werden wird.
Waren in der Vergangenheit lebenswichtige MONOPOLE in Staatshänden und damit eine gewisse Garantie gewährleistet, dass der SOZIALE FRIEDEN gewahrt werden konnte, so sind diese „Schutzvorrichtungen“ durch unsere Politiker selber demontiert worden.
Die kommende unverschämte Ausbeutung der Bürger durch Globalkonzerne, die hiermit ermöglicht wird, wird im Jahre 2005 für jeden Bürger sichtbar werden.
Da sämtliche Aspekte unserer Wirtschaft und unseres Sozialsystems ausschließlich der Gewinnoptimierung untergeordnet werden, werden wir wertvolle und wichtige Grundlagen unseres Gesellschaftssystems verlieren.
Dies sind moralische und ethische Werte innerhalb unserer Gesellschaft auf der einen Seite und auf der anderen Seite Fähigkeiten wie Erfindungsgeist und Beweglichkeit in Anpassungsprozessen auf allen Ebenen unserer nationalen Wirtschaft.
Grundlage für diese Fähigkeiten waren bisher die Existenzmöglichkeiten der Klein- und Mittelbetriebe in Deutschland in Verbindung mit unserem, auf der ganzen Welt einmaligen Ausbildungssystem, und die damit garantierte vielfältige Ausbildung von Fachkräften.
Die Betriebe der Globalkonzerne benötigen keine Fachkräfte mehr. Jeder Idiot kann heute eine Scannerkasse bedienen oder Regale einräumen. Erfindungsgeist ist nicht mehr gefragt, weil alle Produkte an den Orten produziert werden, die hierfür den gewinnträchtigsten Standort garantieren. Produktenwicklung wird demnächst nur noch in USA und anderen „günstigen Standorten“ konzentriert betrieben.
Die Auszeichnung „Made in Germany“ ist gestorben – Massenramschware ist „IN“.
Zwangsläufig führt die Globalisierung nicht zu einer Qualitätssteigerung, sondern zu einer Ramschmentalität.
Und dies nicht nur auf der Ebene unserer Volkswirtschaft, sondern auch auf der Ebene unseres gesellschaftlichen Bewusstseins.
Oberflächlichkeit, geistiger Verfall der Massen aus Gründen einseitiger und dümmlicher Manipulation durch die Medien, einhergehend mit zerfallenden Familienstrukturen werden unsere Gesellschaft sehr negativ beeinflussen.
Massenarbeitslosigkeit wird auch das Hauptproblem im Jahr 2005 sein und bleiben. Alle technologischen Entwicklungen hinsichtlich der Produktionstechnik führen zwangsläufig zu einer Arbeitsplatzvernichtung, weil nur eine hohe Stückzahl in Verbindung mit minimierten Lohnkosten einen „marktgerechten Preis“ erzielen lassen. Und solche hoch technisierten Produktionsanlagen werden hergestellt unter dem Leitsatz, den benötigten Arbeitskräftebedarf auf das Mindeste zu beschränken.
Wenn die Bundesrepublik alle ihre wertvollen Monopole an die Globalisten verschleudert hat und sich somit in die totale Abhängigkeit des Globalkapitals begeben hat, dann wird unsere Bevölkerung die Folgen dieser Globalisierung erst richtig zu spüren bekommen.
Dann erst wird die BRD finanziell derart eingeengt sein, dass der Druck auf die Bevölkerung fast unerträglich werden wird. Der gesetzliche Druck auf den einzelnen Bürger ist derzeit schon ungeheuerlich hoch und wird im Verlaufe der Globalisierung als zwangsläufige Folge noch weiter erhöht werden.
Sicherlich werden in diesem Jahr immer mehr Staatsmonopole an die Globalisten verkauft, was letztendlich mit einem Verkauf der Bürger an die Globalkapitalisten gleich zu setzen ist.
Das alles erinnert mich an den hessischen Kurfürsten, der seine Bürger aufgrund finanzieller Schwierigkeiten an die Engländer für die amerikanischen Kriege verkaufte.
Die Lage scheint irgendwie aussichtslos, weil die gesamte Weltwirtschaft durch Wirtschaftsregeln, die in den USA gemacht werden, geknebelt ist und sich immer weiter in diese Knebel verstrickt. Mit jeder neuen vertraglichen Regelung wird der Bewegungsspielraum der einzelnen Nationen immer enger.
Alles scheint darauf hin zu steuern, der Weltbevölkerung eine einzige Regierung aufzuzwingen, da auf allen Ebenen der Wirtschaft den Nationen dieser Erde, ähnlich wie in den südamerikanischen Staaten, die Befugnisse eingeschränkt werden zugunsten eines Systems, das die Bevölkerungen in den einzelnen Nationen von demokratischen Entscheidungsfindungsprozessen völlig ausschließt und dies bei höchst wichtigen Zukunftsentscheidungen für die einzelnen Nationen!
Und dies geht, gemessen an den geschichtlichen Entwicklungen in der Vergangenheit, mit Riesenschritten voran. Immer wieder kommt mir hierbei in den Sinn, wie Betrüger vorgehen, wenn sie jemanden über den Tisch ziehen wollen. Sie setzen ihre Opfer unter extremen Zeitdruck, um ihre wahren Ziele zu vertuschen.
Dies fällt mir ein, wenn ich an die Einführung des Euros denke, der uns seit der Einführung bis heute die Hälfte unseres Einkommens geraubt hat und dies fällt mir ein, wenn ich an die Globalisierung denke, die unsere Staatsmonopole in die Hände von Globalisten hat fallen lassen, die uns in der Folge mehr und mehr ausplündern werden. Dies fällt mir ein wenn ich die Buchstaben WTO lese.
Alle diese Vorgänge wurden unter höchsten Zeitdruck von politischer und wirtschaftlicher Seite vorangetrieben.
Heute erkennen wir, warum!
Liebe Leserinnen und Leser, was gibt es für die Zukunft noch POSITIVES? Diese Frage stelle ich mir fortwährend, wenn ich versuche, aus den Meldungen der Medien irgendwelche positiven Nachrichten zu filtern.
Ich erkenne zurzeit aus der Vorgehensweise der Länder, die die Weltwirtschaft und Politik steuern, einen all umfassenden Generalanspruch auf alle Ressourcen und gesellschaftspolitischen Ebenen gegenüber den restlichen Nationen auf unserem Planeten.
Die schlimmste Gefahr für den sozialen Frieden in den einzelnen Nationen wird von der Radikalisierung der Machtausübung gegenüber den Bevölkerungen ausgehen. Diese Radikalisierung wird mit der „Pflege“ der Weltterrorismus weiter fortgesetzt werden. Ebenso benötigt die militärische Machtstrategie der USA den Terrorismus wie Feuer das Stroh um schnell und hoch brennen zu können.
Mir kommt ein altes Sprichwort in den Sinn:
„Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht!“.
Die Frage stellt sich, was dann passiert, wenn die Bevölkerungen sich gezwungen sehen, sich gegen Unterdrückung und Ausplünderung zu wehren?
Baut und forscht man zu diesem Zwecke unter dem Einsatz von unvorstellbaren finanziellen Mitteln an neuen Waffen und der Möglichkeit der technischen Totalüberwachung der Weltbürger?
Ändert man aus diesem Grunde mit Hochdruck die einzelnen ehemals als Grundrechte der Bürger gedachten Gesetzgebungen?
Baut man aus diesem Grunde auch schon hier in der BRD Global (Privat) Gefängnisse?
Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, trotzdem ein gutes Jahr. Vielleicht führt das „ERKENNEN“ der Gefahren durch die Bürger in den einzelnen Nationen, weltweit für ein Umdenken. Die Wirtschaftgüter können nicht so einseitig verteilt werden, wie dies im Moment geschieht. Es kann nicht sein, dass Einzelne die Weltwirtschaft einseitig ausplündern und die Masse der Menschen, die diese Güter und Vermögen geschaffen hat, leer ausgeht.